Arbeitskampfmaßnahmen an der Charité - Universitätsmedizin Berlin Informationen für Patienten, Besucher, Presse und Streikende
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Ein Bild, das man so bisher in Deutschland eigentlich nicht kannte: Ärzte stehen auf der Straße und demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld. Reporter Markus Weidling befragte vor der Berliner Charité Vertreter der Ärzteschaft und der Arbeitgeberseite zum Arbeitskampf im Gesundheitswesen. Die Versorgung der Patienten war aber trotz des Streiks gesichert [mehr...].
Den vorläufigen Abschluß des Ärztestreiks an der Charité bildete ein Demonstrationszug vom Campus Benjamin Franklin zum Schöneberger Rathaus. An der 3. Demonstration während des fünftägigen Streiks beteiligten sich nach Schätzung der Polizei 1200 Ärzte. Damit stieg die Teilnehmerzahl nochmals an, was die anhaltende Bereitschaft zum Arbeitskampf unterstreicht [mehr...]. 01.12.2005 Ärztinnen und Ärzte der Charité spenden während der "Jobbörse" am CVK insges. 348 Euro für Erdbebenopfer in Pakistan. 01.12.2005: Bundesärztekammer unterstützt Streik an der Charite ( Der Marburger Bund – Gewerkschaft der angestellten und beamteten Ärzte Deutschlands – (MB) hat zu einem ersten befristeten Streik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin vom 28.11.- 02.12.2005 aufgerufen. Grundlage hierfür sind die nach 1,5 Jahren gescheiterten Tarifverhandlungen. Der Abbruch ist auf die fortgesetzte Weigerung der Arbeitgeberseite, über einen alle Bereiche der ärztlichen/wissenschaftlichen Tätigkeit umfassenden Tarifvertrag zu verhandeln, zurückzuführen.
Die Ärzteinitiative an der Charité (ÄI) möchte mit den Hinweisen auf diesen Seiten dazu beitragen, dass während der Dauer der Arbeitskampfmaßnahmen durch ein einheitliches Vorgehen in allen Bereichen der Charité eine Notfallversorgung für Patienten gewährleistet ist und Schäden für Patienten als Folge des Streiks ausgeschlossen werden können. Es gilt das Grundprinzip, dass während des Streiks hinsichtlich der Patientenversorgung in allen Bereichen eine Notfallversorgung wie an einem normalen Sonntag üblich aufrechterhalten wird. Die Ärzteinitiative der Charité weist jedoch darauf hin, dass es während der Arbeitskampfmaßnahmen zu erheblichen Beeinträchtigungen in Lehre, Forschung und Patientenversorgung, soweit sie ohne Schaden für Patienten aufschiebbare Behandlungen betrifft, kommen wird.
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